PAW sucht weitere KooperationspartnerInnen! Wir freuen uns über Euer/Ihr Interesse!
Unsere Public Art Workings am 28. und 29.01! Aktion, Diskussion, Entdeckungstour rund um dieschönestadt, die Große Steinstraße, die Magdeburger Straße, den Stadtpark, Hanse- und Waisenhausring!
Tag der offenen Tür im CWG!
Wisst ihr eigentlich, was eine Seed-Bomb ist?
Hier das Rezept:
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Saatgut* (z.B. Schmetterlingsanlockwiese, Kräuter, Gemüse)
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gute Erde (Blumenerde) – getrocknet und gesiebt
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Rotes oder braunes Tonpulver – getrocknet und gesiebt; im Handel** bezeichnet als Tonmehl/Lehmmehl/ Lehmpulver (nicht zu verwechseln mit normalem feuchten Ton); möglichst kein graues oder weißes Tonpulver verwenden
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Etwas Wasser
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Ein Behälter oder eine Unterlage zum Mischen der Zutaten
Der Erde-Ton-Mix schützt die Samen vor Austrocknung durch Sonneneinstrahlung, Tierfraß (Vögel, Nagetiere) oder vor Verwehung/Auswaschung durch Wind/Regen.
Tipps:
* Bitte sicherstellen, dass es sich bei den ausgewählten Samen um heimische Arten handelt. Unbedingt auch darauf achten, dass es ungiftige Pflanzen sind, wegen der Kinder.
** natürliches Tonpulver ist sehr günstig im (Natur-) Baustoffhandel erhältlich. Heilerde funktioniert auch, ist aber teuer.
WIE WERDEN „SEED BOMBS“ GEMACHT?
Mengenanteil: 1 Teil Samen – 3 bis 5 Teile Erde – 3 bis 5 Teile Tonpulver
Diese Zutaten sollten trocken und gesiebt sein, es erleichtert die Herstellung ungemein.
1. Saatgut mischen (falls nicht vorgemischt) und mit Erde vermengen.
2. Erst danach das Tonpulver zugeben und ebenfalls vermengen.
4. Nach und nach vorsichtig Wasser dazu gießen. Nicht sofort die gesamte Masse befeuchten, da sie sonst härtet bevor sie verarbeitet werden kann. Nur gerade soviel Wasser verwenden, dass die Masse bindet und sich gut verarbeiten lässt. Ist die Masse doch zu matschig geworden, nachträglich trockene Bestandteile zugeben und zügig weiter machen.
5. Jeweils etwas von der Mischung nehmen und zwischen den Handflächen zu kleinen etwa nussgroßen Kugeln formen. Nicht zu kräftig bearbeiten. Die „Seed Bombs“ sind fertig, wenn die Kugeln weich, einigermaßen glatt und rund sind.
6. Die „Seed Bombs“ für 1 bis 2 Tage zum Trocknen auslegen – am besten in der Sonne. Zusätzliche Hitzequellen können die Samen unbrauchbar machen; also keine Heizung, Fön, Ofen o.ä. verwenden. Die getrockneten „Seed Bombs“ können dann sofort in die Gegend geworfen werden. Sie halten sich allerdings auch über mehrere Wochen, sofern sie kühl und gut belüftet gelagert werden. Eine Aufbewahrung in Plastiktüten ist ungeeignet, da die „Seed Bombs“ schimmeln könnten.
7. Für sichere und sichtbare Erfolge ca. 10 „Seed Bombs“ pro Quadratmeter rechnen. Mit einer größeren Menge an „Seed Bombs“ können sogar brachliegende Flächen wiederbelebt werden.
8. Falls möglich, ab und zu vorbei schauen, wässern und sich am Anblick das Herz wärmen.
Die Public Art Worker waren am 27. Januar 2012 beim Corax Mittagmagazin zu hören. Der Link zum Stream: bitte hier klicken
Was haben Graffiti Tags mit Kunst zu tun? Was ist Guerilla Gardening? Und wozu braucht man eine „Flamme der Revolution“?
Findet es selbst heraus und lernt mit uns die Kunst im öffentlichen Raum Halles kennen und werdet zu Kunst-Aktionisten und Public Art Workern!
Die Public Art Worker und dieschönestadt laden ein zur 1. PAW PAW! Woche für Kinder und Jugendliche (und gerne auch deren Anhang) in Halle!
Vom 27. Januar bis zum 02. Februar quartieren sich die PUBLIC ART WORKER in der Galerie dieschönestadt ein und präsentieren was bisher geschah und wollen gemeinsam mit Euch etwas in der Stadt geschehen lassen!
Kommt vorbei!
Am 28. und 29.01. laden wir zu geführten PUBLIC ART WORKINGs rund ums Hallenser Steintor, den Waisenhausring und die Franckestraße!
Am 30. + 31.01. und 02.02. offener, kostenloser PAW Workshop: Stadterkundung, Kunst entdecken, selber machen: Fotos, Zeichnungen, eigenes Graffitti-Tag entwerfen, Plakate gestalten uvm.
Treffpunkt:
28. und 29.01.12 um 14.30 Uhr an der Galerie „dieschönestadt“, Am Steintor 19, 06114 Halle (Saale)
30. + 31.01. und 02.02. um 15:30 in der Galerie „dieschönestadt“, Am Steintor 19, 06114 Halle (Saale)
Wer?
Interessierte Kinder und Jugendliche mit oder ohne erwachsenen Anhang
Ausserdem findet ihr uns am Samsatg, den 28.01.12 auf dem Tag der offenen Tür des Christian-Wolff-Gymnasiums in Halle-Neustadt (www.cwg-halle.de).
Das PAWPAW Headquarter hat während der Ausstellungszeit am Mittwoch und Freitag von 14-18 Uhr und am Donnerstag von 18 - 20 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 16 - 18 Uhr geöffnet.
Kontakt: andrea (at )publicartworker (dot) de oder jk (at) dieschoenestadt (dot) de
Und zum Projekttag gabs natürlich auch noch die Möglichkeit zum Experimentieren mit der eigenen “Einschreibung”: Im PAW Tag-Entwicklungs-Labor mit Wandzeitungspräsentation! (Denn eine Schule hat natürlich ihre eigenen Regeln, z.B. dass man keine Tags auf der Tapete anbringen darf ;) )
Projekttag am Christian Wolff Gymnasium im November 2011
Die PAW machen einen gemeinsamen Ausflug zu Konrad Mühes Arbeit „Waisenhausring 11.05.2006“. Danach forschen wir weiterer nach Kunst im öffentlichen Raum.
Was ist überhaupt der öffentliche Raum und wer hat dort etwas zu sagen? Ist öffentlich schon, wenn ich mit einer Gruppe von Menschen zusammen bin oder erst am Bahnhof? Ab wieviel Personen ist man eine Gruppe? Wer darf sich äussern in der Öffentlichkeit? Alle? Und sind Grafittis gut oder schlecht/ schön oder hässlich/ Vandalismus oder Kunst? Was wird so kommuniziert an den Hallenser Wänden? Wer ist Stroer oder die “FDP”? Und was macht eigentlich die Sonnenblume im Kerker?


